Unser SG 38:
Eigentlich eine ganz interessante
Geschichte. Vor ein paar Jahren kam ein Mitglied auf den Platz und
meinte, dass bei den Modellfliegern in Bad Lauterberg ein alter SG 38
stünde, der schon ein wenig in Mitleidenschaft gezogen sei.
Als er dann erzählte, dass die
Modellflieger nicht wüssten was sie damit machen sollten und sie
die Idee hatten, das Teil bei dem bald anstehenden Osterfeuer mit zu
verfeuern war das Geschrei bei uns in
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 |  | | Da steht er in voller Schönheit |
| der Werkstatt grosss. Nur wenige
Tage später hatten wir dann eine SG 38 in der Werkstatt stehen.
Unsere Werksattleiter schlugen die Hände über dem Kopf
zusammen als sie den Schulgleiter sahen. Der bedeutet nämlich
wirklich sehr viel Arbeit, denn die Zeit hatte viele Spuren
hinterlassen. Zumal unsere ASK13 damals zur Grundüberholung dran
war, die wir ja auch selber machen wollten. Jedenfalls dauerte es dann
noch ein bisschen bis die Restaurationsarbeiten beginnen konnten. Dem
alten Flugzeug nahmen sich dann vor allem auch die alten Segelflieger
bei uns im Verein an, die mit viel liebe und Geduld Rippen neu
herstellten, schefteten und vieles mehr.
Beim Bespannen konnten dann alle mit
helfen, und für diejenigen die es noch nie gemacht hatten war es
ein Erlebnis. Ich hatte es auch noch nie gemacht und so meine
Lehren daraus gezogen. So weiss ich jetzt, dass Spannlackstreichen und
Biertrinken keine optimale Kombination sind, jedenfalls nicht
gleichzeitig. Man war mir duselig im Kopf, und das so schnell!
Auf jeden Fall ist er inzwischen fertig
und sieht echt schick aus. Auf unserem Flugplatzfest 2001
anlässlich des 60-jährigen Bestehen des Vereins wurde er auf
den Namen "Erich" getauft, einer der Älteren Mitglieder der leider
verstorben war und sein Baby leider nicht mehr fertig sehen konnte.
Inzwischen ist D-6108 komplett fertig inkl. aller Papiere und
Zulassungen. Wir haben sie auch schon bei einem befreundeten
Verein, dem LSF Wesel in Wesel ausgestellt und einige interessante
Blicke geerntet. So einen Flieger sieht man ja auch nicht allzu oft.
Dann haben wir noch einen schönen Anhänger, den wir selbst
aus einem Unfall-Wohnwagen gebaut haben. Die im Harz ansässige
Firma "Schierker Feuerstein" sponsorte uns dann auch noch
dankenswerterweise eine massgeschneiderte Plane, sodass wir damit auch
mal weiter weg fahren können.
Und wer weiss, nen Kniebrett für das
LX20 haben wir auch schon und die passende Fliegerbrille, nur den
DMSt-Index haben wir noch nicht erfahren, aber das kommt auch noch!
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