LSV Kreis Osterode

Unsere zweite LS4a (D-4238 / WBK: RF)

Nach der absoluten Supersaison 1999 mit vielen grossen und tollen Streckenflügen hat sich bei uns im Verein eines ganz klar herauskristallisiert: Es fehlt ein Flugzeug!!!

Gerade im Jahr 1999 haben bei uns einige junge Leute ihren PPL-C bestanden und den Spass und Reiz an der Streckenfliegerei entdeckt. Das bedeutet nun, dass
Unser Romeo im Portrait
Unser Romeo im Portrait
unsere LS4 (E3) ziemlich oft unterwegs war, und das dann auch den ganzen Tag. Die LS4 ist zwar auch für die Überlandfliegerei gedacht gewesen, deshalb ist sie ja auch mit einem LX20 ausgerüstet. Allerdings ist sie genauso mit zur Schulung für die fortgeschrittenen Schüler, als auch für "just for fun" Flüge der Scheinpiloten gedacht. Das alles führte dann zu einigen verschiedenen Ansichten, so dass der Vorstand sich dazu entschloss ein weiteres Flugzeug zu kaufen, welches dann vorwiegend für die Streckenfliegerei und Förderung des Nachwuchses gedacht sein sollte. Also wurde in die Vereinskasse geschaut und überprüft, wie viel Geld man denn locker machen konnte.

Die Wahl viel dann schließlich aus verschiedenen Gründen wieder auf eine LS4. Also ging die Suche los, denn wie jeder andere Verein auch hat man ja auch gewissen Ansprüche an das Flugzeug, wie z.B.
Der Start ... zu neuen Abenteuern ;-)
Der Start ... zu neuen Abenteuern ;-)
der Zustand und die Ausstattung/Instrumentierung. Gerade bei uns im Verein achten wir sehr genau auf den Zustand und die Wartung eines Flugzeugs, was uns dann wieder darüber Aufschluss gibt, wie mit dem Material umgegangen wurde. So sind wir auf LS4-Besichtigungstour eine Zeit lang durch Deutschland gereist. Aber so richtig entsprach nichts dem was wir uns so vorgestellt hatten.

Irgendwann aber hatten wir dann doch Erfolg. In Freiburg stand eine LS4a mit Cobra-Anhänger, guter Instrumentierung und Ausstattung. Das Flugzeug stammte aus privater Hand, und war in einem tadellosen Zustand, auch der Anhänger war in einem Top-Zusatnd. Dazu kam uns dann auch noch entgegn, dass sie mit nicht mal 800 Stunden auch noch sehr wenig geflogen hatte.

Auch der Preis war sehr moderat, und so stand dann "Romeo" (RF) auf unserem Platz, und "Else" (E3) war nicht länger mehr alleine. Dann haben wir noch einige kleinere Veränderung im Cockpit unternommen, wie z.B. den Instrumentenpils geändert um ein LX5000 FAI einbauen zu können. So fliegt nun unsere zweite LS4 seit der Saison 2000 in der Aue und ist viel auf Reisen.

Gleich zu Beginn der Saison ging sie mit zwei Jugendlich nach Wilsche zum LSV Gifhorn, wo ein Trainingslager für Junioren mit der Nationalmannschaft veranstaltet wurde. Also hat sich der Kauf in jedem Fall gelohnt und den Streckenfliegern schon eine Menge Spaß bereitet!



Letzte Änderung: 6.3.2011, 20:46Datum: 5.2.2012, 15:59:24
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