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LSV Kreis Osterode

Projekt-Woche (oder -Tage)  für Schulen

Mit einigen Schulen haben wir in der Vergangenheit eine so genannte Projektwoche oder auch Projekttage durchgeführt. Im Prinzip handelt es sich dabei um einen Aufenthalt auf unserem Segelflugplatz verbunden mit der praktischen Erfahrung des Fliegens in einem Segelflugzeug. Dabei können die Teilnehmer zelten, in den (beschränkt)
Projektgruppe am Projekt bzw. Flugzeug
Projektgruppe am Projekt bzw. Flugzeug
vorhandenen Zimmern übernachten oder auch jeweils abends mit dem Bus oder von den Eltern mit dem Auto wieder nach Hause gebracht werden. Wenn Sie sich als Lehrer über diese Randbedingungen informieren wollen, schauen Sie mal in die Infos für Besucher oder Infos für andere Vereine.

Teilnehmende Kinder unter 14 Jahren (wegen Gesetz) oder unterhalb eines Lebendgewichtes von 45 kg (wegen Technik) sitzen dabei als Fluggast hinten im doppelsitzigen Schulflugzeug. Oberhalb dieser Grenzwerte können sie bei entsprechender Vorbereitung als Flug-Schüler vorn sitzen (der Fluglehrer sitzt hinten) und gelten dann als "Schnupperflieger" - werden aber gleichwohl als Pilot in der Startliste geführt. Sinn der Übung: Ein Gefühl dafür zu vermitteln, wie es ist, selbst zu fliegen und fliegen zu lernen. Zu zeigen, dass der "Kick" nicht notwendigerweise aus einer Flasche Bier, einer Zigarette oder dem verprügeltem "Gegner" kommen muss.

Zum Gelingen einer Projektwoche trägt bei, wenn sich die Teilnehmer diese selbst aussuchen können, wenn sie nicht alle aus dergleichen 
Auf dem Startwagen ist es bei Regen immer eng...
Auf dem Startwagen ist es bei Regen immer eng...
Klasse kommen, wenn die Gruppe nicht mehr als 20 Personen hat und wenn die Kinder ähnlich alt sind. Negativ wirkt sich Zeitstress aus, wenn beispielsweise nur drei Tage Gesamtdauer der Veranstaltung ansetzt sind. Bei drei Tagen Regenwetter geht dann der Frust gegen unendlich - und auch der Flugsimulator auf dem PC hilft da nicht mehr. Wünschenswert für uns als Verein sind natürlich Veranstaltungs-Termine innerhalb der Schulferien, da immer mehrere Personen benötigt werden, um einen Schüler in die Luft zu bekommen: Fluglehrer, Startschreiber, der Einklinker für das Schleppseil, der Fahrer für den Seilrückholwagen und den Bediener der Seilwinde. Und die, die das können oder dürfen, arbeiten
Pilotenwechsel: der eine hilft dem anderen
Pilotenwechsel: der eine hilft dem anderen
oder gehen selbst zur Schule. Organisatorisch halt immer ein wenig schwierig hinzubekommen - und so viele Rentner haben wir noch nicht im Verein.

Die Veranstaltung beginnt mit einer ausführlichen Sicherheitseinweisung am Boden: Wo darf man langlaufen, was darf man anfassen, wen kann man fragen. Am Segelflugzeug direkt wird das dann vertieft. Bei gutem Wetter (alles ausser Landregen und Gewitter ist gut) setzt sich dann der erste Teilnehmer ins Flugzeug und darf Start und Landung in den Rudern "mitfühlen". Oben muss er selbst die Steuerorgane betätigen um ein Gespür für die Wirkung zu bekommen. Nach 5...6 Starts - also am Ende des zweiten Tages - dürfte er in der Lage sein, einen Vollkreis halbwegs selbständig zu fliegen.



Letzte Änderung: 24.6.2010, 23:53Datum: 7.9.2010, 3:33:46
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