Da unser Verein innerhalb eines thermisch
günstigen Gebietes liegt und außerdem am Rande einer
touristisch interessanten und erschlossenen Region - dem Harz
nämlich - , hat es
Geselliges Beisammensein
sich schon in den frühen Jahren der
Vereinsgeschichte ergeben, daß uns häufig andere Vereine
besuchen kommen - sowohl als Flieger als auch mit der Familie, um sich
mal die Gegend anzusehen (vom Boden aus!). Das hat dazu geführt,
daß unsere Strukturen für solche Veranstaltungen
eingerichtet sind: Beispielsweise gibt es bei uns außer der
nackten Halle für die Flieger einen sich daran
Der bewohnbare Teil der Halle
anschließenden Seitentrakt
mit einem großen Aufenthaltsraum (sehr nützlich bei Regen),
der für unbefangene Besucher wie eine Kneipe wirkt, eine
Küche und darüber im zweiten Stock eine Reihe von fünf
schlichten Zimmern mit Bett und Schrank und Gemeinschaftsdusche und
-Toilette.
Wie sieht es aber nun mit den wirklich wesentlichen
Dingen aus? Die Landebahn liegt auf 28 bzw. 10 mit 1200m Länge
(wir bevorzugen hier unsere wirklich idiotensichere Doppeltrommelwinde
oder bei ungünstiger Witterung unser Schleppflugzeug), die
Ausklinkhöhe liegt normalerweise bei 400...600m, die Thermik
beginnt in den Sommermonaten gottseidank nicht vor 10.30 Ortszeit und
endet in der Regel gegen 18.00, und bei geschickter Schachtelung in der
Halle kriegen wir auch noch zwei Gastdoppelsitzer aufgerüstet
unter. Die alten Hasen sagen, daß man bei jedem
Wetter bis nach Magdeburg und zurück kommt, die jüngeren
Hasen geben allerdings schon nach einem Rundflug um den Brocken abends
eine Schachtel Bier aus. Allerdings raten sowohl junge als auch alte
Hasen bei direktem Südwind dringend vom Flugbetrieb ab, da man
hierbei im Landeanflug durch die Leewirkung des Rotenberges direkt und
dauernd welche auf die Mütze bekommt.
Übersicht über die Aue.
Ferner gehört dem Verein außer der Start-
und Landebahn auch noch ein direkt daran
anschließendes Gelände, auf dem man sehr schön
Zelte und Wohnwagen aufbauen und auch mal 14 Tage campen kann. Dazu
paßt der Sanitärbereich mit jeweils zwei Damen- und
Herrentoiletten, je zwei Duschen (nein, kein abhärtendes
Kaltwasser, sondern je nach Wasserdurchsatz richtig warm bis lau) und
mehreren Waschbecken. Dies alles ist erfahrungsgemäß
für etwa 30 Personen ausreichend - mit
holländischer Präzision und Einteilung
Die holländische Zeltstadt
lief das
auch
schon mal an wenigen Tagen für 80 Personen - aber das wird
für alle Beteiligten stressig. Ansonsten ist alles absolut
kinderfreundlich angeordnet, dichte Hecken um den Campingbereich, so
daß sich Kinder nicht verlaufen können und so
weitläufig, daß die Kids auch nur mit Anstrengung in den
gefährlichen Start- und Landebereich gelangen können -
außerdem ist der Spielplatz neben dem Aufenthaltsraum wesentlich
attraktiver.
Für die Zeit abends nach dem Flugbetrieb steht
eine Grillhütte, eine leistungfähige Schlachterei sowie eine
Getränkehandlung bereit. Wenn alle abgefüttert sind, gibt es
direkt neben der Grillhütte einen Platz fürs Lagerfeuer und
das berühmte gesellige Beisammensein.
Natürlich sind nicht nur ganze Vereine bei uns
gern gesehene Gäste, sondern auch Einzelpersonen, die mit eigenem
Flieger anreisen und sich in den normalen Flugbetrieb einklinken
können - natürlich nur dann, wenn in den Sommermonaten
sowieso durch Fliegerlager Betrieb stattfindet. Darüberhinaus hat
es schon Fälle gegeben, wo der eigene Flieger mit einer
temporären Mitgliedschaft im Verein kompensiert werden konnte -
das betrachten wir aber als die absolute Ausnahme.
Welche Termine
frei sind steht hier und was das Ganze pro Nase
kostet, kann euch der EV Andreas Hassepaß sagen; seine
Telefonnummer findet ihr unter Kontakt.