Aktuelle Meldungen

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8.10.2015 - Girlsday war ein Erfolg / Streckenfluglehrgang (Marcel):

Steckenfluglehrgang im LSV

Vom 27.7. bis 7.8. findet auf dem Segelfluggelände des LSV ein Steckenfluglehrgang vom Deutschen Aero Club statt.
Um von A nach B zu gelangen steigen die meisten Menschen ins Auto, in den Bus oder die Bahn und fahren ihrem Ziel entgegen. Wenn der Tank leer ist, gibt es einen Halt an der Tankstelle und weiter geht die Reise. So bewegen sich erdgebundene Bürger fort, doch wie läuft das ganze wenn man in einem Segelflugzeug sitzt und dort eine Strecke von A nach B fliegen will? Einen Motor hat man nicht und das einzige, was einem die Ankunft am Ziel garantiert ist ausreichend Thermik. Reicht diese nicht aus, so geht die Reise schneller zu Ende als es dem Piloten lieb ist und er muss sich ein geeignetes Feld zur Außenlandung suchen. Daher muss der Pilot das Wetter lesen können und sich für sein Ziel schon vor dem Flug eine geeignete Route ausarbeiten. Im Flug muss dann die Thermik, also aufsteigende Luftmassen, genutzt werden um an Höhe zu gewinnen. Dabei darf der Zeitfaktor nicht außer acht gelassen werden, denn schließlich fliegen die meisten Piloten auf einem Steckenflug eine Art Rennen, wobei zum einen die zurückgelegte Strecke und zum anderen ein Schnitt aus Geschwindigkeit und Zeit die nötigen Punkte für den Sieg erbringen.
Doch wie kann die vorhandene Thermik erkannt und am effizientesten genutzt werden. Welche Steigraten sind für die Strecke notwendig oder gibt es auch Thermik die den Piloten nicht weiter bringt – ja sogar den Steckenflug gefährdet? Genau um diese Fragestellung geht es im diesjährigen Streckenfluglehrgang vom DAeC Landesverband Niedersachsen der vom 27.7.bis 7.8. in Hattorf auf dem Gelände des LSV abgehalten wird. Aus ganz Norddeutschland haben sich Piloten angemeldet um mit den extra anreisenden Streckenflugtrainern ihre Fähigkeiten zu erweitern. Registriert sind 28 Segelflugzeuge, die über den gesamten Zeitraum in Gruppen von bis zu drei Piloten und einem Trainer starten werden um vorher ausgesuchte Strecken am effizientesten zurück zu legen. Ein umfassendes theoretisches Schulungsprogramm wird darüber hinaus in den Räumen des LSV abgehalten.
Daher wird es ab dem 27.7. voll über Hattorf. Wer seinen Blick zur richtigen Zeit gen Himmel richtet, der kann die Gruppen von Segelflugzeugen kreisen sehen.

Girlsday war ein voller Erfolg

Auch der Girlsday am vergangenen Samstag war ein voller Erfolg für den LSV. Zwar lies das Wetter eher auf Regen schließen und hielt bestimmt die eine oder andere Teilnehmerin von ihrem Vorhaben ab, doch pünktlich ab 9 Uhr morgens fanden sich die ersten Teilnehmerinnen auf dem Segelfluggelände in Hattorf ein um am Girlsday mitzumachen. Die Stimmung war gut und da sich das Wetter über den Tag hielt konnten nach der technischen Einweisung durch die Fluglehrer Marius Dreier und Matthias Picht die ersten Mädchen in die Luft gehen.
Die Rundflüge über das Hattorfer Umland waren für alle Mädchen der Höhepunkt ihres Tages auf dem Flugplatz. Alle sind nach kurzer Zeit wieder heile und mit einem Strahlen im Gesicht gelandet und machten sich direkt an ihre Fragebögen zum Quiz.
Den Schnupperkurs mit maximal 10 Segelflugstarts gewann Celine Tischer (15) aus Gieboldehausen. Der LSV freut sich schon, sie bald wieder auf dem Segelflugplatz zu begrüßen.
Da der erste Girlsday mit insgesamt 10 Teilnehmerinnen ein Erfolg für den Verein war, wird er höchstwahrscheinlich auch im kommenden Jahr wieder ausgerichtet Dann aber zu einem Termin, der nicht mit diversen Schulfeiern kollidiert.
Nach dem Streckenfluglehrgang wartet schon die nächste große Aufgabe für die Mitglieder des Vereins. Das Flugplatzfest, welches traditionell am ersten Septemberwochenende stattfindet, muss vorbereitet werden. Eine Aufgabe, der sich alle Mitglieder gerne stellen, da das Flugplatzfest mit zu den Höhepunkten des Jahres gehört.

8.10.2015 - Flying Girls Day im LSV (Marcel):

Unter dem Motto „Mädels – geht ruhig mal in die Luft“ findet am 18. Juli der erste Girls Day im Luftsportverein Kreis Osterode statt.
Segelfliegen gilt als eine reine Männerdomäne und genau da liegt das Problem, welches Mädchen und Frauen vom Segelfliegen abhält und den Vereinen eine hohe Männerquote und eben diesen Ruf einbringt. Um dieses Vorurteil zu brechen und Mädchen zu zeigen, wie vielschichtig, interessant und vor allem spaßig das Segelfliegen sein kann lädt der LSV am 18. Juli zum ersten Girls Day ein.
Willkommen sind alle Mädchen und Frauen ab 14 Jahren, die die Faszination Segelfliegen einmal selbst erleben möchten und sich einen Eindruck von einem Verein machen möchten, der mehr als nur Fliegen bietet. „Unsere Gemeinschaft ist stark und das Vereinsleben sehr facettenreich, sowohl für Jungen als auch für Mädchen“ sagt Vorsitzender Peter Dreier.
Was erwartet die Mädchen am Girls Day?
Geboten wird eine kurze Einführung in das Thema Segelflug, die Technik und den Verein. Dann heißt es anpacken. Die Flugzeuge werden aus dem Hangar geräumt und mit der notwendigen Technik bestückt. Gemeinsam wird dann der Startbereich vorbereitet, die Flugzeuge bekommen ihren Check und dann darf das erste Mädchen mit ihrem Fluglehrer in die Luft gehen. Für die am Boden wartenden gibt es in der Zwischenzeit weitere wichtige Aufgaben zu erfüllen. Die Seile müssen wieder ausgezogen werden und der nächste Start muss vorbereitet werden. Auch müssen gelandete Flugzeuge wieder zum Start gebracht werden. So wird jede Teilnehmerin am Girls Day ihren eigenen Flug, mit einer Menge schöner Eindrücke, bekommen und vielleicht ja selbst bald zur Pilotin im LSV. Am Ende gibt es noch ein Quiz und unter allen Teilnehmerinnen verlost der LSV eine vierwöchige Schnuppermitgliedschaft mit maximal 10 Segelflugstarts.
Für die Teilnahme am Girls Day werden lediglich 5€ für den Start berechnet. Ansonsten sind je nach Wetterlage geeignete Kleidung, feste Schuhe, Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Verpflegung mit zu bringen. Alle Mädchen unter 18 Jahren benötigen eine Einverständniserklärung der Eltern.
Beginn ist um 9:00 Uhr auf dem Segelflugplatz Aue bei Hattorf.

10.6.2015 - Erfolgreiche Wettbewerbe für den LSV (Harz Kurier 6.6.2015) (Marcel):

Segelfliegen und Wettbewerb – geht das überhaupt und wenn ja – wie? Segelfliegen ist eine Sportart, die sich meistens weit ab von Zuschauern und Publikum abspielt. Zwar gibt es den Kunstflug, der auch was fürs Auge bietet, aber beim Steckenflug gibt es kein Publikum und nur wenige Zuschauer auf den Flugplätzen, da sich das Geschehen weit ab von jeglichem Publikum in großen Höhen abspielt. Aber natürlich wollen Segelflieger ihr Können und ihre Leistungen untereinander Vergleichen. Dafür gibt es dann die Segelflugwettbewerbe, bei denen es um das Einhalten von vorgegebenen Strecken und vorgegebenen Zeiten geht, die sogenannten Assigned Area Tasks (AAT), oder bei denen eine Strecke so schnell wie möglich zurück gelegt werden muss, die sogenannten Racing Tasks. Mit diesen Aufgabenstellungen können sich Piloten vergleichen und ermitteln wer der Beste unter ihnen ist.

So geschehen in den letzten Wochen, als gleich sechs Piloten des LSV an vier unterschiedlichen Wettbewerben antraten um ihr fliegerisches Können unter Beweis zu stellen.

Den Anfang machten Falk Pätzold und Christoph Wachenhausen. Vom 1. bis zum 9. Mai starteten beide mit dem Vereinsflugzeug Janus Ce in der der Doppelsitzerklasse des 23. Internationalen Segelflugwettbewerbs in Klix bei Dresden. In fünf verschiedenen Wertungsklassen starteten insgesamt 130 Teilnehmer. An fünf von neun möglichen Tagen war das Wetter für Wertungsflüge im Bereich südlich Berlins bis nach Westpolen günstig. Eine recht frühe Außenlandung am zweiten Wertungstag verschlug das Team in der Gesamtwertung weit nach hinten, jedoch konnten die Tagesplatzierungen der anderen Wertungstage dem Team einen guten 11. Platz von insgesamt 21 Plätzen sichern.

Es folgten Jonas Lüer und Florian Zimmermann. Beide waren vom 14. bis zum 25. Mai auf dem jährlichen Vergleichsfliegen in Wilsche beim LSV Giffhorn. Von den acht möglichen Wertungstagen wurden vier wegen des schlechten Wetters neutralisiert. An den anderen vier Wertungstagen konnten beide Piloten in der großen Clubklasse mit ihren Segelflugzeugen, je eine DG101, starten. Jonas Lüer erreichte in der Gesamtwertung Platz 5 und Florian Zimmermann Platz 16 von insgesamt 25. Der Wettbewerb war mit 50 Teilnehmern gut besucht.

Weiter ging es, wieder mit Falk Pätzold und Maik Deppe beim Südniedersachsen Cup in Bad Gandersheim, welcher traditionell über Pfingsten abgehalten wird. Vom 23. bis zum 25. Mai waren hier alle südniedersächsischen Vereine vertreten um ihre Leistungen untereinander zu vergleichen. Beide Piloten gingen als Team in der Doppelsitzerklasse mit dem Janus Ce an den Start. Das Team Pätzold/Deppe erreichte hier den 1. Platz in ihrer Wertungsklasse.

Als nächstes flog Benjamin Josuttis vom 21. Mai bis zum 31. Mai auf der 22. Streckenflugwoche in Riesa-Canitz. Diese wird ebenfalls jährlich vom ansässigen Segelfliegerclub Riesa-Canitz e.V. organisiert. Benjamin Josuttis ging mit einer LS4 in der großen Clubklasse neben 21 weiteren Piloten ins Rennen und erflog sich am vierten Wertungstag den Tagessieg. Damit erreichte er in der Gesamtwertung den 7. Platz von insgesamt 21 Plätzen. Am Wettbewerb nahmen in allen Klassen insgesamt 75 Piloten teil.

Da die Wettbewerbe auch für die OLC Liga gewertet werden, erreichte die U25 Mannschaft im OLC System den ersten Platz in Niedersachsen und den vierten Platz bundesweit. In der Gesamtwertung für Niedersachsen steht der LSV damit auf dem ersten Platz.

20.5.2015 - Einmal Silber, dreimal Bronze und ein Alleinflug (Marcel):

Der Kunstfluglehrgang auf dem Segelfluggelände des LSV ist vorbei und war für alle Teilnehmer ein voller Erfolg. Zwar gab es mit dem Wetter doch das eine oder andere Problem, da der starke Wind das Schleppen der Segelflugzeuge erheblich erschwerte. Jedoch konnten im Rahmen des Lehrganges 576 Flugbewegungen durchgeführt werden. Davon waren 286 Flugzeugschlepps. Der Lehrgang war straff durchorganisiert. So begannen die ersten Arbeiten um sieben Uhr morgens und endeten, nur von der Mittagspause unterbrochen, um 19 Uhr am Abend.
Der Lehrgang hat zu sieben neuen Scheininhabern, einem Leistungsabzeichen Silber, drei Leistungsabzeichen Bronze und zwei neuen Fluglehrern geführt.
Alle Teilnehmer konnten sehr viel Kunstflugerfahrung sammeln und ihre Fähigkeiten ausbauen. Das Ganze auch noch in einer angenehmen und freundlichen Atmosphäre mit jeder Menge Spaß.
Auch der NDR war vor Ort und berichtete über den Lehrgang. Für den Reporter ging es gleich hoch hinaus. Mit Kunstfluglehrer Alexander Wagner, selbst Kunstflieger der Unlimited Klasse, gab es eine Einführung in das Thema Kunstflug. Eine Runde im Fox, einem doppelsitzigem Kunstflugzeug. Den kompletten Bericht inklusive einer Bildergalerie und eines Videos kann man unter https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Jetzt-kippen-wir-nach-hinten-um,kunstflieger130.html aufrufen.
Nicht nur für die Teilnehmer des Kunstfluglehrganges war die vergangene Woche sehr erfolgreich. Auch für Eike Picht (18) aus Herzberg gab es einen Grund zu feiern. Er flog im Rahmen seiner Ausbildung zum Segelflugpiloten seine ersten 50km im Alleinflug. Von Hattorf aus ging es, bei bestem Wetter, nach Bad Frankenhausen. Der Flug dauerte eine knappe Stunde und verlief so wie es sich für einen ersten Alleinüberlandflug gehört: Reibungslos. Eike Picht dazu: „Es ist ein tolles Erlebnis zum ersten Mal einen Zielflug alleine zu absolvieren – einfach super!“ Jetzt wartet nur noch die abschließende Prüfung durch die Landesluftfahrtbehörde und Eike Picht ist in der Riege der eigenverantwortlichen Piloten angekommen.

20.5.2015 - Luftakrobatik über Hattorf (Marcel):

Vom 3. bis 10. Mai findet im Luftsportverein Hattorf ein  Kunstflug-Lehrgang des Kunstflug Fördervereins Aufschwung Ost e.V. statt. 

Looping, Turn und Männchen – das sind nur einige der Figuren, die Kunstflugpiloten beherrschen. Für den Betrachter am Boden sieht es zwar spektakulär aus wenn die eleganten Flugzeuge ihre Kür fliegen, aber die Vorbereitung und das Training, was nötig ist, um solche Flugfiguren zu meistern, bleibt den meisten doch verschlossen.

Kunstflug ist wohl das Beeindruckenste was die Luftfahrt zu bieten hat und zählt mit zu den Königsdisziplinen im Luftsport, da die Figuren am Himmel möglichst sauber und den Richtlinien der FAI (Fédération Aéronautique Internationale – Weltluftsportverband) entsprechend geflogen werden müssen. Die Belastungen auf den Körper und auf das Flugzeug sind durch die Fliehkräfte zum Teil sehr enorm und um die komplizierten Flugmanöver auch unter körperlichen Anstrengungen perfekt umzusetzen ist eine fundierte Ausbildung im Kunstflug unablässig. In Hattorf haben nun Piloten die Möglichkeit einen Kunstfluglehrgang zu besuchen und sich dieses Wissen anzueignen. Voraussetzung für den Erwerb des Kunstflugscheins ist eine Segelfluglizens und mindestens 50 Flugstunden nach Erhalt der Fluglizens.
In dem Lehrgang können zum einen bereits erfahrene Kunstflug Piloten sich weiterbilden um ihre Technik zu verfeinern und den ein oder anderen Trick neu zu erlernen oder Neulinge in diesem Gebiet ihren Kunstflugschein erwerben. Zum anderen wird für alle interessierten Segelflieger auch ein Abschnitt über Flugsicherheit abgehalten. In diesem lernen die Piloten Flugsituationen zu beherrschen, die im normalen Flugbetrieb auftreten können. Zum Beispiel kann bei einem Strömungsabriss das Flugzeug ins Trudeln geraten und ohne das richtige Verhalten würde der Pilot die Kontrolle über das Flugzeug nicht mehr zurück gewinnen. Hier ist Übung ein wichtiges Kriterium um solche Flugzustände zu kontrollieren. Zwar gehören diese in den normalen Flugalltag, doch bei falscher Herangehensweise können sie zu Problemen führen.

Der Kunstflug Förderverein Aufschwung Ost e.V. bietet regelmäßig Lehrgänge auf Fremdflugplätzen an.  Sein Ziel ist die Förderung des Kunstflugsports auf Segelflugzeugen und Motorseglern sowie die Durchführung von Trainingslagern, Aus- und Fortbildungsmaßnahmen und Wettbewerben. Gegründet wurde der KFAO 2007 in Stöln/Brandenburg. 

Zuschauer sind herzlich willkommen und können sich gerne ein genaues Bild der Luftakrobatik machen. 

Da über die Zeit des Lehrganges die Segelflugzeuge mit zwei Schleppmaschinen in die Luft gebracht werden ist mit einem erhöhten Flugaufkommen zu rechnen. Wir bitten alle Anwohner um Verständnis und entschuldigen uns im Vorfeld für eventuelle Unannehmlichkeiten.

20.5.2015 - Start der OLC Liga (Marcel):

Am vergangenen Wochenende startete für die Segelflieger des LSV Kreis Osterode die OLC Liga. OLC steht für Onlinecontest und bildet neben den zentralen Wettbewerben eine dezentrale Plattform um fliegerische Leistungen zwischen den Piloten und den Vereinen direkt und zeitnah zu vergleichen. Ziel des OLC ist es durch die Dokumentation der Flüge die Außenwirkung des Segelflugsports zu verbessern und durch den direkten Vergleich eine Motivation für Streckenflüge zu schaffen. Seit vergangener Saison gibt es eine Junioren-Wertung „U25“ in der dieses Jahr eine Mannschaft um Mannschaftskapitän Jonas Lüer an den Start gegangen ist. Somit wird auch den Nachwuchspiloten ein attraktiver Einstieg im OLC geboten. Die Verbindung zwischen OLC Landesliga und U25 Landesliga ist fließend.
In der OLC Liga werden die schnellsten 2,5 Stunden eines Streckenfluges der drei schnellsten Flüge des Vereins gewertet und da das Streckenflugwetter am vergangenen Wochenende hervorragend war, erreichten die Junioren in der U25 Landesliga den 2. Platz und auf Bundesligaebene Platz 8.
Benjamin Josuttis erflog eine Schnittgeschwindigkeit von 95,84 km/h, bei einer Gesamtstrecke von 514 km, Jonas Lüer 85,66 km/h (598 km), Phillip Lüer 79,59 km/h (391 km).
Am Sonntag konnte Matthias Picht eine Schnittgeschwindigkeit von 113,14 km/h erfliegen (480 km Gesamtstrecke). Durch das gute Ergebnis der U25 wurde in der Segelflug-Landesliga der 3. Platz erreicht. Insgesamt wurden mit 11 Flügen 3863 km erflogen.
Die Liga-Saison dauert 19 Wochenenden. Damit steht den Piloten noch einige spannende Wochenenden bevor und durch das Formel-1 Wertungssystem bleibt es auch bis zum letzten Wertungstag spannend, wer OLC Champion wird.
Weitere Informationen über den OLC und die Regeln finden Sie im Internet unter www.onlinecontest.org

20.5.2015 - LSV flog über 4500km am Osterwochenende (Marcel):

Am vergangenen Osterwochenende startete das erste Mal in der neuen Saison eine große Anzahl Piloten zum Streckenflug vom Hattorfer Segelfluggelände. Insgesamt konnten über die Feiertage 12 Piloten auf Kilometerjagd gehen und bescherten dem Verein eine beträchtliche Summe an geflogenen Kilometern.
Die Auswertung des Osterwochenendes ergab eine Gesamtsumme von 4589 geflogenen Kilometern aufgeteilt auf 17 Flüge. Dabei drangen die Segelflugzeuge in Höhen bis zu 2300m vor und das mit einer Steigrate von bis zu 4 Metern pro Sekunde. Zwar waren die Temperaturen in der Höhe mit bis zu -10°C doch sehr niedrig, aber davon ließen sich die Piloten nicht abhalten.
Zwei Piloten hat es am Ostersonntag bis hinter das hessische Marburg verschlagen. Matthias Picht aus Herzberg ist 463km und Andreas Redlin aus Lübeck sogar 540km geflogen. Auch unsere Junioren waren mit von der Partie und so flog Phillip Lüer, ebenfalls am Ostersonntag, stolze 342 km.
Was man bei solchen Zahlen nie vergessen darf, ist dass die Flugzeuge diese Stecken ohne Motor und Treibstoff zurücklegen. Nur die Kraft der Sonne treibt die Segelflugzeuge an. Die besonders gute Thermik – also die warme, aufsteigende Luftmasse – zu dieser Jahreszeit ergibt sich durch die Kombination von kalten Nächten und sehr sonnigen Tagen. Dadurch steigt besonders viel warme Luft sehr schnell nach oben und mit ihnen die Segelflugzeuge.
Somit war das Osterwochenende ein toller Anfang für die Saison und es bleibt zu hoffen, dass es genau so weiter geht und noch der ein oder andere Tag mit toller Thermik für die Piloten bereit steht.
Alle Interessenten können sich gerne am Wochenende auf dem Flugplatz über den Segelflug informieren und bei Interesse einen Gastflug mitmachen.

20.5.2015 - Freie Ausbildungsplätze im LSV Kreis Osterode (Marcel):

Wer schon immer Segelfliegen lernen wollte, sollte die Möglichkeit jetzt nutzen. Der LSV bietet wieder Ausbildungsplätze zum Segelflugpiloten an. Ab dem 14. Lebensjahr kann jeder mit der Ausbildung beginnen. Mehr dazu am Ende des Artikels.
Nachdem in den letzten Monaten alle Flugzeuge des Vereins auseinander gebaut, gewartet und teilweise modernisiert wurden, geht die Winterarbeit Im LSV dem Ende entgegen. Zwar ist noch der ein oder andere Handgriff zu tun und der Bereich der Start- und Landebahn muss noch präpariert werden, aber am 28. März startet der LSV pünktlich in die neue Flugsaison. Ab diesem Zeitpunkt wird wieder jedes Wochenende, an Feiertagen und in den Ferien Flugbetrieb in Hattorf stattfinden. Gäste, Zuschauer und Interessierte sind uns jederzeit willkommen.
Viele Stunden Arbeit sind in die Reparaturen und in die Ausbesserung der Flugzeuge geflossen. Über die Sommermonate, in denen intensiver Flugbetrieb stattfindet, bleibt es nicht aus dass das ein oder andere Flugzeug kleine Schäden erleidet und so waren die Vereinsmitglieder jedes Wochenende von früh bis spät in der Werkstatt und haben geschraubt, geklebt und poliert. Besondere Aufmerksamkeit wurde dieses Jahr der Schulungsmaschine ASK21 zuteil, die eine komplette Modernisierung der Instrumentierung und der Technik bekam. Alle Arbeiten wurden von extra ausgebildeten Werkstattleitern überwacht und abgenommen. Somit entsprechen alle Flugzeuge den Vorgaben des Luftfahrtbundesamtes und des Herstellers.
Auch wurde in den Wintermonaten wieder der Theorieunterricht für die Flugschüler abgehalten. Sie wurden in den Fächern Meteorologie, Technik, Luftrecht, Navigation, menschliches Leistungsvermögen und Verhalten in besonderen Fällen von ehrenamtlichen Fluglehrern unterrichtet und sind jetzt fit um in der kommenden Saison ihren nächsten praktischen Ausbildungsabschnitt zu beginnen.
Die Planung des diesjährigen Flugplatzfestes ist auch schon in vollem Gange. Zwar findet das Fest traditionsgemäß erst am 05. und 06. September statt, jedoch zeigt die frühe Planung wie arbeitsintensiv die Vorbereitungen für eine solche Veranstaltung sind. Das reicht von behördlichen Vorgaben und Anträgen, bis zur Buchung der Gastpiloten mit ihren Flugzeugen.
Der Winter ist somit eine arbeitsintensive Zeit um zum einen die Wartungen und Reparaturen an den Flugzeugen vorzunehmen und zum anderen in der kommenden Saison den Flugbetrieb und die Ausbildung aufrecht zu halten. Zwar ist im Winter der generellen Flugbetrieb eingestellt jedoch können unter bestimmten Wetterbedingungen sogenannte Wellenflüge abgehalten werden. Dabei werden besondere Aufwinde genutzt, die die Flugzeuge in sehr große Höhen tragen können. Diese Gelegenheit bot sich einigen Piloten aus Hattorf an den besonders schönen Tagen der kalten Jahreszeit und auch zahlreiche Gastpiloten haben sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen um im Winter doch noch mal in die Luft zu kommen.
Im Übrigen hat der LSV wieder Ausbildungskapazitäten frei und bietet am 28. März ab 15:00 Uhr eine Einführung für Interessierte in das das Thema Segelfliegen an. Jeder, der sich über das Fliegen in unserm Verein informieren möchte, ist eingeladen. Unser Ausbildungsleiter wird Ihnen dann alles Wichtige über die praktische und theoretische Ausbildung zum Segelflugpiloten erklären und ihnen ihre Fragen beantworten. Kommen Sie dazu einfach rechtzeitig am Samstag den 28. März kurz vor 15 Uhr zum Flugplatz nach Hattorf. Bei Rückfragen erreichen sie uns an den Wochenenden unter der 05521-3555.

20.5.2015 - Vorstand im Amt bestätigt (Marcel):

Am vergangenen Freitag traf sich in Hattorf der LSV Kreis Osterode zur Jahreshauptversammlung. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Geschäftsberichte der einzelnen Vorstandsmitglieder, die Neuwahl des gesamten Vorstandes, eine Gebührenanpassung und die Vereinsentwicklung.
Nach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Peter Dreier wurden Urkunden an Wolfgang Oesterwind und Reinhard Neuß übergeben, die letztes Jahr zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden.
Die  vergangene Saison 2014 wurde als voller Erfolg gewertet. Es konnten Gastgruppen aus Lübeck, Butzbach und Wesel auf dem Flugplatz in Hattorf begrüßt werden, die dort ihr Sommerlager abhielten. Auch das Flugplatzfest war trotz des  durchwachsenen Wetters sehr erfolgreich und gut besucht. Jonas Lüer und Florian Zimmermann haben den Lehrgang zum Werkstattleiter erfolgreich absolviert und  dürfen nun eigenverantwortlich Reparaturen durchführen. Somit erweitern sie das technische Personal im Verein. 
Ausbildungsleiter Marius Dreier zog ein positives Fazit in der Ausbildung der Flugschüler und berichtete von den Wettbewerben der vergangenen Saison. So konnten Piloten aus Hattorf am Jena Cup und der niedersächsischen Segelflugmeisterschaft teilnehmen. 
Der Verein musste eine Erhöhung der Gebühren beschließen um die laufenden Kosten besser tragen zu können. Die Gebührenerhöhung wurde einstimmig durch die Mitglieder angenommen. Trotz dieser Gebührenanpassung zählt der LSV Osterode zu einem der günstigsten Segelflugvereine in Niedersachsen. 
Bei der Neuwahl des Vorstandes wurden alle bisherigen Vorstandsmitglieder im Amt bestätigt. Erster Vorsitzender ist Peter Dreier,  den zweiten Vorsitz führt Bernhard Tecklenburg, Ausbildungsleiter ist Marius Dreier, Schriftführer Matthias Picht, Kassenwart Christian Brune, Technischer Leiter Christopher Geile, Jugendleiter Eike Picht. Der neue Pressewart ist Marcel Zoremba.
Peter Dreier blickt positiv auf die Saison 2015.  Es haben sich jetzt schon Gastgruppen für den Sommer angemeldet. Des weiteren findet ein  Streckenfluglehrgang des Landesverbandes und ein Kunstfluglehrgang  der Kunstflug Förderung Aufschwung Ost e.V. in Hattorf statt. Auch das kommende Flugplatzfest wird wieder ein Highlight in 2015. Nicht zuletzt bleibt zu hoffen, das die kommende Flugsaison genauso erfolgreich und unfallfrei wird wie schon im vergangenen Jahr. 

13.8.2014 - Acroteam Meschede zu Gast ():

Der Luftsportverein Kreis Osterode e.V. feiert am ersten Septemberwochenende sein Flugplatzfest in der Aue bei Hattorf. Segelkunstflug, Motorkunstflug, Flugzeug- Oldtimer, Fallschirmspringer, Ultraleichtflugzeuge, Flugmodellvorführungen und ein Heißluftballon werden am Wochenende den Besuchern geboten. In diesem Jahr konnten wir für die Besucher das Kunstflugteam aus Meschede engagieren, so Peter Dreier, der Vorsitzende des LSV Kreis Osterode. Die Piloten werden ihre Maschinen in der Aue vorführen und damit in diesem Jahr die Attraktion auf dem Flugplatzfest sein. Gäste können im Doppeldecker Skybolt den Kunstflug erleben, ruhiger sind die Rundflüge über der Heimatregion die jeden Fluggast die Faszination der Fliegerei spüren lassen. Die Hüpfburg, eine Tombola, der Luftballonwettbewerb und die Balsaholzmodellflugzeuge werden junge Festbesucher begeistern. Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt, der Eintritt ist frei.

23.3.2014 - Ferienpass-Aktionen "Segelfliegen" 2014 ():

Nachdem im letzten Jahr die Ferienpass-Aktionen leider den rechtlichen Unklarheiten um Gastflüge zum Opfer gefallen sind, können wir sie dieses Jahr erfreulicherweise wieder anbieten.
Wir werden in den Sommerferien also wieder die Segelflugaktionen für Hattorf, Osterode und Herzberg anbieten. Die Termine hierfür werden sein:
Hattorf: 24.08.2014
Osterode: 30.08.2014
Herzberg: 31.08.2014

Die Anmeldung zu den Aktionen erfolgt wie immer über die Ferienpassangebote der jeweiligen Gemeinden.

1.3.2014 - Waschen, schleifen, pflegen ():

Die Mitglieder des Luftsportverein Kreis Osterode sind auch im Winter aktiv. Doch der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt in der kalten Jahreszeit auf der Wartung und Pflege der Flugzeuge und der Startwinde, nur ab und zu starten die Flugzeuge in den Harzer Luftraum. Die Arbeiten an den demontierten Flugzeugen in der Werkstatt gehen von Dezember bis März. Die 6 Segelflugzeuge und der Motorsegler bekommen dann eine intensive Reinigung und Politur der Oberfläche. Steinschläge, die beim Windenstart entstehen können, werden fachgerecht beseitigt und der Cockpitbereich wird gründlich gereinigt. Es folgen Umrüstungen auf das Kollisionswarnsystem FLARM, das dem Piloten alle Flugzeuge in seiner Umgebung darstellt und bei zu großer Annäherung auch akustisch warnt. Komponenten wie die Sicherheitsgurte für den Piloten oder die Kupplungen für das Schleppseil werden ausgebaut und regelmäßig zum Hersteller zur Überprüfung und Einstellung versendet. Alle Arbeiten werden von besonders ausgebildeten und geprüften Werkstattleitern überwacht. Diese leiten und überwachen auch die Jugendlichen des Vereins bei den Arbeiten an den Flugzeugen, so lernen junge Flugschüler „ihre“ Flugzeuge sehr gut kennen und begreifen die technischen Zusammenhänge am Flugzeug.
Doch die Flugschüler nehmen im Winter auch am Theorieunterricht des Vereins teil. Die ehrenamtlichen Fluglehrer lehren die Fächer Meteorologie, Luftrecht, Navigation, Technik und Aerodynamik, Menschliches Leistungsvermögen und Verhalten in besondern Fällen.
Auch der Unterricht im Flugfunk wird durch einen Fluglotsen der Deutschen Flugsicherung ehrenamtlich erteilt.
Mit diesem Mix aus handwerklicher und technischer Arbeit am Flugzeug und Theorieunterricht zur Vorbereitung auf die praktische Flugausbildung im kommenden Frühjahr verbringen die Flugschüler und Piloten des LSV Kreis Osterode so sinnvoll den Winter.

16.2.2014 - Winterausflug auf 6000m über den Harz ():

Den 9. Februar wird Jonas Luer aus Herzberg nicht so schnell vergessen. Es ist der Sonntag, der ihn aufgrund einer besonderen Wetterlage eine Flughöhe ersteigen ließ, die vorher noch nicht von Hattorf aus erflogen wurde. Der 23jährige Segelflieger, der schon viele Streckenflüge erfolgreich absolviert hat, beobachte die Entwicklung der Wetterlage sehr genau. Ein starker Südwestwind mit ca. 60km/h in 2000m Höhe könnte einen sogenannten Wellenaufwind auslösen. Im Gegensatz zur Thermik, die vom Frühjahr bis Herbst durch Sonneneinstrahlung entsteht, ist hier eine dynamische Resonanz der Luftmasse, die über ein Gebirge weht der Grund für den Aufwind.
Am Vortag verabredete er sich mit einem Schlepppiloten des Luftsportverein Kreis Osterode und bereitete sich auf einen außergewöhnlichen Flug vor. Das Segelflugzeug DG 100 rüstete er am Sonntagmorgen mit der Sauerstoffversorgung aus, checkte die Maschine penibel durch und zog sich sehr warm an. Der Vereinsmotorsegler startete gegen 9 Uhr und schleppte die DG100 von Hattorf an den Harzrand, dort entlang des Acker- Höhenzuges und des Bruchberges.
Nach 20 Minuten im Schlepp war der nördliche Harzrand in 2600m Flughöhe erreicht und der Wellenaufwind spürbar. Jonas Luer klinkte das Schleppseil aus und das Schleppflugzeug drehte zur Landung nach Hattorf ab. Nun erflog er sich ohne weitere Motorunterstützung die Zone in der die Luftmasse nach oben stieg. Die Steigzone reichte ungefähr von Goslar bis nach Ballenstedt. In ruhigem, gleichmäßigen Steigen von 1,5- 2,0 Metern pro Sekunde stieg er höher und höher.
Bald war die maximal zulässige Flughöhe von 3000m für Flüge nach Sichtflugregeln erreicht, doch das Steigen der Luft wurde nicht weniger. Um jetzt den Flug nicht hier abbrechen zu müssen, rastete Jonas Luer sein Flugfunkgerät von der Hattorfer Platzfrequenz auf die Frequenz der zuständigen Radarstelle der Deutschen Flugsicherung, Bremen Radar. Er bat um eine Höhenfreigabe für den Bereich Nordharz, der DFS- Fluglotse konnte ihm aufgrund geringen Flugverkehrs von Airlinern eine Freigabe auf Flugfläche 200 ( 6000m ) erteilen.
Diese seltene Wetterlage und die passende Freigabe motivierten den Hattorfer Piloten in seinem kleinen Segelflugzeug auf eine Flughöhe vorzustoßen die sonst Verkehrsflugzeugen vorbehalten ist.
Bei einer Flughöhe von 3500 Metern aktivierte er die nun notwendige Sauerstoffversorgung. Das Flugzeug stieg noch immer mit 1,5 Metern pro Sekunde, die Aussicht auf die Wolken und den darunterliegenden Harz waren atemberaubend. Ein tiefblauer Himmel überspannte das heimatliche Mittelgebirge. Er erreichte 4000, kurz darauf 5000 Meter Flughöhe, doch langsam wurde der Flug aufgrund des, natürlich unbeheizten Cockpits bei – 35° C Außentemperatur ungemütlich.
Er ereichte die freigegebene Flughöhe von 6000 Metern, begann den Sinkflug und meldete sich dann mit Dank bei der Flugsicherung ab. Der Flug ging dann gegen den starken Wind Richtung Hattorfer Heimatflugplatz. Nach knapp sieben Stunden landete er sicher und durchgefroren, nach einem unvergesslichen Flug in der Aue.

4.2.2014 - Ehrungen und Förderung des Nachwuchses ():

Die Jahreshauptversammlung des Luftsportverein Kreis Osterode e.V. war von zwei Schwerpunkten geprägt. Der Vorsitzende des LSV, Peter Dreier fasste in seinem Bericht die vergangene Flugsaison und erreichten Ziele des Vorstandes zusammen. Geprägt waren die fliegerischen Aktivitäten von einem langen, harten Winter und einem späten Start in die Saison. Der Flugzeugpark wurde verschlankt und den Bedürfnissen angepasst. In den Sommermonaten waren befreundete Vereine aus Lübeck und Butzbach in der Aue zum Fliegen zu Gast und wurden mit guter Thermik der Harzberge verwöhnt. Das Flugplatzfest bedurfte einer, aufgrund des großen Verwaltungsaufwandes, langen Planungs- und Vorbereitungsphase. Doch die Besucherzahlen des Festes und das positive Feedback aus der Bevölkerung ließen die Mitglieder den hohen Aufwand schnell vergessen. Bernhard Tecklenburg, der stellvertretende Vorsitzende, berichtete von den großen Fortschritten bei der Bauinstandhaltung und Sanierung, sowie Modernisierung der Gebäude, bei der sich Matthias Picht sehr engagiert und die Arbeiten zum erfolgreichen Abschluss geführt hat. Die Flugsaison 2014 wird im April beginnen. Vorher wird Theorieunterricht für die Flugschüler und Nachwuchspiloten angeboten um das notwendige Wissen für die praktische Flugausbildung im Vorlauf zu vermitteln. Die Ferienpass-Aktionen für die Nachbargemeinden, bei denen Schüler und Jugendliche einen Flug über die Heimatregion genießen können werden im Sommer wieder stattfinden. Auch sogenannte Schnupperwochen werden durchgeführt. In den einwöchigen Ausbildungslehrgängen können Jugendliche und Erwachsene, die schon immer mal selbst Flugzeuge fliegen wollten, mit Fluglehrern für einen geringen Beitrag die Grundlagen der Fliegerei erlernen. Die Förderung des fliegerischen Nachwuchses und dessen Ausbildungsfortschritte war Thema im Bericht des Ausbildungsleiters Marius Dreier. Für 25 Jahre aktive Fliegerei im Deutschen Aero Club wurden vom Vorstand des LSV Dr. Götz Reineke, Dr.Thorsten Treiber, Henning Wiegand und Volker Barke geehrt, auf 40 Jahre aktive Fliegerei im DAeC blicken Jochen Wachenhausen, Dr. Reinhard Neuß und Bernhard Tecklenburg zurück. 50 Jahre erreichte Wolfgang Oesterwind, der seine Fluglizenz 1953 erwarb, aber in der kommenden Saison nicht mehr als aktiver Pilot starten wird. Für sein Engagement im Verein als Konstrukteur der Startwinde, technischer Berater und nicht zuletzt für seine Tätigkeit als Fluglehrer seit 1959 und langjähriger Ausbildungsleiter wurde er zum Ehrenmitglied des Luftsportvereins Kreis Osterode ernannt. Dr. Reinhard Neuß wurde ebenfalls zum Ehrenmitglied ernannt. Er erwarb seine Segelfluglizenz 1968, wurde 1976 Fluglehrer und engagierte sich ebenfalls im technischen Bereich des Vereins. So führte er u. a. mit Unterstützung eines Luftfahrtprüfers die Grundüberholung des Schleppflugzeuges des Vereins durch. Der Vorstand dankte den beiden Geehrten für ihr hervorragendes Engagement im südniedersächsischen Luftsport.

20.2.2013 - Neuer Vorstand gewählt (Nixe):


28.4.2011 - Super Saisonanfang in der Landesliga ():

Letztes Wochenende war Saisonstart in der OLC-Liga. In der Landesliga konnten wir mit deutlichem Vorsprung den 1. Platz belegen. Nächstes Wochenende wird es wieder sehr gut fliegbar. Ich bitte alle, während der laufenden Saison, auch kürzere Flüge im OLC zu melden. Gruß Matthias

14.10.2010 - SO-Welle vom 8.-10.10.2010 ():

Ein wunderschönes Wellenflug-Wochende ist vorrüber. In der Welle am Acker/Bruchberg und Brocken konnten bei SO und Ostwind Höhen bis 3700 m MSL ( mit Freigabe ) erreicht werden. Bei sehr guten Sichten am Samstag, konnte man den Thüringer Wald, die Wasserkuppe und den Taunus sehen. Mit 17 Flügen konnten 64 Stunden erflogen werden und es gab viele glückliche Gesichter. ( längster Flug 9:24 Stunden )

26.7.2010 - Landesliga OLC ():

Super Wochenende, am Sonntag wurden in der Ligawertung Wahnsinns Schnitte und Strecken geflogen. P.Breme 104,47, E.Luther 101,66 und Jahro 98,72 km/h. Es wurde der 3. Platz in Runde 14 erflogen. In der Landesliga liegen wir damit auf einem super guten 4. Gesamtplatz.
Ich hoffe, dass noch viele schnelle Füge in den verbleibenden fünf Runden folgen werden und alle ihre Flüge melden. ( Auch kürzere Flüge bitte.) Gruß Matthias

15.11.2009 - Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug (Benjamin):

Jonas Lüer hat in der Landeswertung Niedersachsen der Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug (DMSt) den mit 1610,09 Punkten (entspricht etwa 1500 km) den dritten Platz belegt!

Herzlichen Glückwunsch!

Der Luftsportverein Kreis Osterode konnte in Niedersachsen mit 36.053,31 Punkten (entspricht 37.317,72 Streckenflugkilometern ohne Motor!) in der Vereinswertung von 65 Vereinen den 14. Platz belegen.

Beigetragen habe dazu 23 Piloten mit 138 Flügen.

30.7.2008 - Deutsche Meisterschaft im Segelkunstflug (Marius):

Unsere Mitglieder Christopher Geile und Andreas Brückner sind derzeit in Rothenburg/Görlitz auf der Deutschen Meisterschft im Segelkunstflug. Christopher tritt in der Halbacro an und liegt auf einem guten 10. Platz. Andreas, als amtierender Meister in der Halbacro, muss sich in diesem Jahr das erste mal in der Vollacro beweisen. Hier tritt er u.a. gegen die Nationalmannschaft an, die auch international ganz vorne mitfliegt. Andreas liegt aktuell auf Platz 23. Beide fliegen auf einem Swift S1. Wer Bilder, Ergebnisse und Tagesberichte sehen will kann dies unter http://segelkunstflug.mediacluster.de/244 machen.


Erfolreiches Wochenende für den Verein im Streckenflug:
Zehn Flüge konnte der Verein am Sonntag in die Wertung stellen, Strecken bis zu 700KM waren möglich, einige persönliche Rekorde sind gefallen und der LSV Kreis Osterode konnte die Runde der Landesliga mit 309 KM/h gewinnen.


63-44   43-24   23-4   3-1